LernRaum

Raum und Zeit für Lernerfolg

Schulanfang!

Ob ersehnt oder gefürchtet – der Schulanfang ist da. Die Kinder sind wieder in der Schule, die Familienorganisation wird für viele Eltern einfacher. In den ersten paar Wochen wenigstens. Solange, bis es dann wieder los geht mit Hausaufgaben und Schularbeiten. Bis die tägliche Hektik in der Früh den Tag schon stressreich beginnen lässt.

Doch halt, das muss ja gar nicht so sein, nur weil es im letzten Jahr so war. Jetzt ist die Zeit, die guten Vorsätze, welche Eltern und Schüler im vorigen Schuljahr gefasst haben, auch umzusetzen. Wie war das mit dem früher Aufstehen? Schultasche am Vorabend packen? Hausübung aufschreiben und auch machen? Wirklich mal eine Spezialistin oder einen Spezialisten kontaktieren, wenn es so gar nicht läuft?

Denn Schulanfang ist auch vor allem eines: Ein neuer Start! Das letzte Schuljahr ist abgeschlossen, ein neues Kapitel wird aufgeschlagen. Hermann Hesse sagt so schön: „Jedem Anfang liegt ein Zauber inne.“ Das ist vielleicht für den Schulanfang ein wenig zu blumig formuliert. Was jedem Anfang und ganz besonders jedem Schulanfang aber schon inne liegt, sind neue Möglichkeiten. Chancen, Neues auszuprobieren, neue Wege zu beschreiten.

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Freude und Erfolg im neuen Schuljahr!

Wortspiele mit Bällen

Die einen können es kaum erwarten, die anderen wollen es auf keinen Fall hören: Der Schulanfang rückt näher! Langsam wird es Zeit, sich darauf einzustellen, dass die Schule wieder anfängt und auch, sich einige Themen, die über den Sommer in Vergessenheit geraten sind, genauer anzuschauen.  Zum Einstieg gerne auch spielerisch, zum Beispiel das Thema „Rechtschreibung“. Viele Kinder und Jugendliche haben so ihre „Spezialwörter“ also Wörter, die immer wieder falsch geschrieben werden. Oder ihr nehmt euch Wörter her, die ihr schwierig findet, Volksschüler mögen vielleicht in den Lernwörtern vom letzten Jahr nachschauen.

Wenn euch gar keine Wörter einfallen mit denen ihr üben könnt, schaut euch doch die Liste jener 100 schwierigen Wörter , die laut einer Untersuchung für fast ein Viertel der Rechtschreibfehler verantwortlich sind, an. Hier finden sich sicherlich einige, mit denen ihr die folgenden Wortspiele durchführen könnt.

Reimen
Werft euch einen Ball zu. Jeder Fänger muss ein Reimwort zum ausgesuchten Wort finden. Werft den Ball so lange hin und her, bis dem Fänger kein neues Reimwort mehr einfällt. Wer das letzte Reimwort gewusst hat, bekommt einen Punkt.

z. B.: Ihr habt euch aus der Liste das Wort „Mädchen“ ausgesucht. Der erste Fänger reimt nun „Fädchen“, der nächste sagt „Lädchen“, dann „Rädchen“ usw. Puh, es ist ganz schön schwierig für dieses Wort viele Reime zu finden. Wenn euch keine Reime mehr einfallen, geht zum nächsten Wort.

Wer die meisten Punkte hat, hat gewonnen und darf sich vielleicht aussuchen, welches Eis alle zur Belohnung bekommen oder welches Spiel als nächstes gespielt wird.

Buchstabieren
Sucht euch wieder ein schwieriges Wort aus. Werft den Ball hin und her und buchstabiert nun das Wort. Macht das so lange, bis ihr das Wort ganz schnell buchstabieren könnt.

z. B: Ihr habt euch das Wort „Apparat“ ausgesucht. Der erste Spieler sagt „A“ und wirft den Ball weiter. Der nächste Spieler sagt „P“ und wirft den Ball weiter. Der Fänger sagt nochmal „P“ usw.

Wer einen Fehler macht gibt ein Kleidungsstück ab und fängt mit dem Wort wieder von vorne an. Wenn ihr es zwei Mal geschafft habt, das Wort fehlerfrei zu buchstabieren,  versucht nun, das Wort rückwärts zu buchstabieren. Macht das einige Male, bevor ihr zum nächsten Wort geht.

Und vergesst nicht: Wer einen Fehler macht, gibt ein Kleidungsstück ab.

Wörter ABC
Werft euch einen Ball zu, sagt dazu jedes Mal irgend ein Wort. Zuerst mit „A“, dann mit „B“, dann „C“ usw.
Antenne, Ball, Clown, Dose ….
Zuerst langsam, dann immer schneller

Wem nichts mehr einfällt, der gibt Kleidungsstück ab.

Schwieriges Wörter ABC

Wie vorher mit dem Ball. Wenn jemand den Ball fallen lässt, muss er die letzten drei Wörter wiederholen.

Wer die letzten drei Wörter nicht wiederholen kann oder wem kein neues Wort mehr einfällt, der gibt Kleidungsstück ab.

 

Wenn ihr fertig seid, legt ein Tuch über die abgegebenen Kleidungsstücke.

Nun könnt ihr „Was soll das Pfand in meiner Hand“ oder auf Dialekt „Kommandopemperla“ spielen. 😊

Vielleicht hat ja die eine oder der andere während der Ferien ein Guckloch-Buch gestaltet? Noch ist gut Zeit dazu, ich freue mich, wenn ihr eines mit bringt und so ein schönes Guckloch-Buch ist bei Mama und Papa sicherlich ein tolles Eis wert.

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Schöne Ferien!

Von vielen ersehnt, von manchen gefürchtet – das Zeugnis wird ausgeteilt. Keine Sorge, ich schreibe jetzt nicht darüber, dass die Eltern mit Ruhe auf Noten reagieren sollen, die nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen. Das liegt einerseits auf der Hand, andererseits schreibt jeder Ratgeber zu diesem Thema einen Artikel.

Ich setze als selbstverständlich voraus, dass Eltern, welche sich um das schulische Wohlergehen ihrer Kinder kümmern, am Jahresende keine großen Überraschungen erleben. Denn Schule ist schließlich das ganze Jahr, da gibt es viele Möglichkeiten, um Einfluss zu nehmen, dem Kind oder Jugendlichen hilfreich und interessiert zur Seite zu stehen.

Vielleicht ist einiges in der Hektik des Alltags unter gegangen. Das Kind hat sich mit Elternhilfe bemüht, trotzdem hat es nicht so geklappt wie gewünscht. Das Kind hat sich trotz Elternhilfe nicht wirklich angestrengt, nun ist die Reue groß.

Wie auch immer, das ist vorbei. Jetzt ist Zeit, um nach vorne zu blicken. Zeit, um zu überlegen, was gut war und auch, was besser gemacht werden könnte. Zeit um auszuruhen, Kraft zu tanken, überlegt und zielgerichtet zu starten. Gerne bin ich dabei behilflich.

Wenn Sie vermuten oder wissen, dass Ihr Kind Legasthenie oder Dyskalkulie hat, dann sind die Sommerferien auch die Zeit, um Wichtiges zu verankern, stetig am Ball zu bleiben. Und das ist wörtlich gemeint: Es gibt viele spielerische Übungen, welche Gelerntes festigen, Schwieriges erklären. So ist kann die Ferienzeit auch immer wieder zur Lernzeit werden, ohne dass den Kindern die Lust am Lernen vergeht.

Ich wünsche euch und Ihnen allen wunderschöne, lernreiche, entspannte und freudige Ferien!

Legasthenie, Bedeutung in der Schule, Fördermaßnahmen

„Wieso macht mein Kind so viele Fehler?“
„Wir haben so viel für die Ansage geübt. Daheim hat alles geklappt und in der Ansage sind 10 Fehler!“
„Hat mein Kind Legasthenie?“
„Und wenn ja: Was bedeutet das?“

Einen gut verständlichen, wissenschaftlich fundierten Artikel, der auf diese und noch mehr Fragen eingeht, präsentiert der Duden Verlag mit dem

Ratgeber Legasthenie

Wer nicht den ganzen Ratgeber durchlesen mag: Schon die ersten paar Seiten geben Antworten auf viele Fragen, die sich Eltern und auch Schulen zum Thema Legasthenie stellen.

Lesenswert!

Erlässe und Handreichungen

Weil stets viele Unklarheiten zur Benotung von Kindern mit Legasthenie bestehen, hier relevante Erlässe und Handreichungen des Ministeriums für Bildung.

BMB = Das österreichische Bundesministerium für Bildung
LRS = Lese-Rechtschreib-Schwäche

Bei Fragen bin ich gerne behilflich.

Bruchrechnen mit Würfelspielen

Frühling wirds und das ist für viele Viertklässler jene Zeit, in der sie sich mit Brüchen auseinandersetzen müssen. Die jahreszeitliche Schwerpunktsetzung in Mathe merke ich in der Praxis auch richtig gut. Darum habe ich heute ein wenig gebastelt. Herausgekommen sind sechs verschiedene Spieltafeln fürs Bruchrechnen.

Ihr braucht dazu:
Die Spieltafeln
Zwei Würfel
Mindestens eine/n Spieler/in. Schöner ist es natürlich zu zweit oder dritt.

Die Regeln sind ganz einfach:

  • Würfel mit beiden Würfeln und addiere die Zahlen.
  • Oben auf jeder Spieltafel findest du die Augen, die du gewürfelt haben könntest – also die Zahlen von 2 bis 12.
  • Nun folge der Anweisung jeder Spieltafel für die Anzahl der gewürfelten Augen.
  • Wenn du die Lösung weißt, kannst du das Feld ankreuzen oder ein farbiges Papierstückchen drauf legen.
  • Wenn du eine Zahl würfelst, die schon angekreuzt ist, hast du Pech gehabt – du musst warten, bis du wieder dran kommst.
  • Wer die meisten Zahlen ankreuzen kann, hat gewonnen.

Viel Spaß! 🙂

Frohe Ostern!

Ich wünsche euch allen ein schönes Osterfest,  tolle, entspannte Ferien und freue mich schon auf ein Wiedersehen ab dem 19. April.

Lesespaß

Die Sprache entdecken, mit ihr experimentieren, lustige Texte lesen, die nicht zu lange sind. So macht das Lesen auch Kindern und Jugendlichen mit Legasthenie Spaß.

Drei tolle Bücher mit Sprachspielen möchte ich euch dazu empfehlen:

  • Der Krogufant von Sara Ball aus dem Verlag Beltz und Gelberg
  • Meine kleine Satzwerkstatt des Moritz Verlags
  • Das Sprachbastelbuch, G & G Verlag

Die Bücher machen wirklich Spaß und bieten Unterhaltung für die ganze Familie.

Kostenloses Webinar zu Lernthemen

Ein Webinar ist eine Mischung aus Seminar und Web – ein Seminar im Internet also. Das heißt, Sie können an einem Webinar ganz bequem von daheim aus teil nehmen. Kostenlos ist es dazu auch noch!

Mein nächstes Webinar findet in Zusammenarbeit mit dem Landeselternbüro Vorarlberg am 25. Jänner 2017, 20.00 Uhr statt.
Es wird dabei vor allem um den Themenkreis „Lernstörungen und Lernprobleme“ gehen.

Ich werde ins Thema einführen und stehe dann für Fragen zur Verfügung. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Nähere Informationen und Anmeldung  hier   oder gerne per Mail oder telefonisch bei mir.

Ich freue mich auf ein interessantes Webinar und einen regen Austausch!

Legasthenie erklären

Das ist nicht einfach, stellt sie sich doch für die Betroffenen unterschiedlich dar. Ein toller Artikel dazu ist in der Zeit Online erschienen. Lesenswert!

So nehmen Menschen mit Legasthenie Texte wahr

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