LernRaum

Raum und Zeit für Lernerfolg

Lega Lernwoche 2019

Auch in diesem Sommer findet wieder die Lernwoche für Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten, insbesondere Legasthenie und Dyskalkulie statt.

Mehr Informationen dazu bzw. die Anmeldung  findet ihr unter den Links oder auf der Seite des Lega-Vereins.

Vokabeln lernen und behalten

Eine Frage, die ich immer wieder höre ist: „Wie kann ich es schaffen, dass ich mir die Vokabeln merke?“ Diese Frage kommt von Schülerinnen und Schülern von denen ich weiß, dass sie die Vokabeln lernen. Beim Test oder bei der Schularbeit sind sie aber trotzdem wie weggeblasen und das liegt nicht nur an der Nervosität.

Hier einige Tipps:

Wiederholen!
Unser Gehirn ist leider so gebaut, dass es neu Gelerntes sehr schnell wieder vergisst. Du hast also eine Stunde investiert, um die Vokabeln zu lernen, nach nochmal einer Stunde ist die Hälfte wieder weg. Das ist normal! Vokabeln müssen nicht nur gelernt, sondern immer wieder wiederholt werden. Wie man das macht hängt ganz davon ab, wie man am sich beim Lernen am Wohlsten fühlt. Manche schreiben die Vokabeln gerne selbst auf, für jene eignen sich vielleicht Listen. Wieder andere arbeiten gerne mit den Händen, denen empfehle ich einen Karteikasten und Kärtchen. Und wieder andere erledigen alles am liebsten mit dem Handy oder am Computer. Für jene eignet sich z. B. Quizlet oder Memorion.

Verstehen!
Ob es nun das neue Thema bei Mathe, die Formel für Physik oder eben neue Vokabeln sind: Wenn ich nicht weiß was das bedeutet, kann ich es mir nicht merken und auf gar keinen Fall richtig anwenden. Darum sollen Vokabeln hin und retour sitzen. Bedeutet: Von der Fremdsprache in die Muttersprache und umgekehrt. Noch besser und von vielen Lehrer*innen auch bei Tests verlangt ist es, dass Vokabeln in der Fremdsprache umschrieben werden müssen. Dazu muss ich einfach ganz genau wissen, was die Vokabel bedeutet.

Gebrauchen!
Setze die neuen Vokabeln so oft wie möglich ein. Lauf durchs Haus und sag dir jene fünf Vokabeln vor, die nur schwer in deinen Kopf hinein wollen. Schreibe eine kurze Geschichte, in der du die Vokabeln einsetzt. Unterhalte dich mit dir selbst und versuche, die Vokabeln zu verwenden.

Wiederholen!
Hab ich das schon erwähnt? 😉 Übrigens: Das gilt auch für die Vokabeln der letzten Lektion, die schon beim Vokabeltest abgeprüft wurden. Wenn die nicht mehr eingesetzt werden, dann gehen sie auch wieder verloren. Und das Sprachenlernen baut einfach auf dem vorher Gelernten auf.

Wiederholung von Vokabeln, die schon gut sitzen, kann ja auch mittels Filmen, Serien, Podcasts, Büchern, Chats passieren. Dann geht das, ohne dass man es merkt. (Die Beispiele hier sind für die englische Sprache. Ich habe auch Tipps für Französisch und Spanisch, einfach fragen.)

Das klingt jetzt nach mehr Arbeit als es tatsächlich ist. Sie garantiert aber, dass die Vokabeln auch wirklich gekonnt werden. Lieber ein wenig mehr als sinnlose Arbeit. Und es ist ja nicht sehr sinnvoll, wenn man Zeit und Mühe ins Lernen steckt, nur um sich nachher bei Test oder Schularbeit zu fühlen, als ob man nichts getan hätte.

Halbzeit!

Nach arbeitsreichen Wochen und einem Endspurt ist es gut, dass das erste Halbjahr nicht nur mit der Schulnachricht, sondern auch mit ein paar freien Tagen abschließt. Wir haben Zeit zum Verschnaufen, können nochmal auf die erste Hälfte des Schuljahres zurückblicken und uns überlegen:

Was war gut? Was werde ich im zweiten Halbjahr genau so machen?
Was war nicht so gut? Was möchte ich im zweiten Halbjahr ändern? Und wie?

Die Schulnachricht kann dabei eine gute Hilfestellung leisten. Wo hats geklappt, wo nicht so gut? Genau dazu ist sie auch da. Sie ist da, um Eltern und Schüler zu informieren, wie es bisher läuft. Wo vielleicht ein bisschen mehr Anstrengung oder Hilfe gut wäre oder auch, wo es gut läuft. Doch für Schülerinnen und Schüler mit Legasthenie und Dyskalkulie bildet eine Schulnachricht nicht unbedingt ab, wo sie sich mehr anstrengen sollten, denn hinter jeder Note steckt unheimlich viel Anstrengung. Jede positive Note sagt hier laut und deutlich: „Sei stolz auf dich!“ So viel Fleiß, Ehrgeiz und Können steckt in euren Noten, das können sich andere gar nicht vorstellen.

Ich wünsche euch allen eine gute Ferienwoche mit einem kurzen Blick zurück ins erste Halbjahr, mit viel Entspannung und Freude und dann, ganz zum Schluss, mit neuer Motivation fürs zweite Halbjahr!

Die besten Wünsche zu einem guten neuen Jahr!

Frohe Weihnachten!

Wie so oft war der Advent auch heuer alles andere als eine ruhige Zeit. Tests, Schularbeiten, Projekte, Aufführungen … kaum ein besinnlicher Tag war dabei. Doch jetzt sind Ferien! Endlich einmal nichts tun, entspannen, Kraft tanken. Das haben wir uns alle verdient.

Ich wünsche euch tolle Ferien,
ein braves Christkind,
einen guten Rutsch ins Neue Jahr –
ganz einfach eine super Zeit
und freue mich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

App als Unterstützung beim Erlernen und Anwenden von Vokabeln

Neben dem Erlernen und Verstehen der Grammatik sind es vor allem die Vokabeln und das Verständnis der gesprochenen Sprache, welche meinen Klientinnen und Klienten beim Erwerb einer Fremdsprache schwer fallen. Die Grammatik üben wir gemeinsam, dazu nehmen wir uns die Zeit die es braucht, bis sie sitzt. Vokabeln müssen allerdings selbständig erarbeitet werden – und das ist gar nicht so einfach. Das ständige Pauken hilft den meisten auch nicht viel. Immer dieselben paar Wörter hintereinander vor sich her zu sagen, dann eine Hälfte der Seite abzudecken, danach die andere und alles miteinander nach ein paar Stunden schon wieder vergessen zu haben, das frustriert.

Wir alle haben am eigenen Leib erfahren, was die Wissenschaft auch belegt: Pauken nützt bestenfalls dazu, den Lernstoff ein paar Stunden später wiederzugeben, danach ist er aber meist vergessen. Wie ein sinnvoller Kreislauf zum Erlernen von Fakten oder Vokabeln aussehen kann, dazu mehr in meinem nächsten Beitrag. Denn: Die App, welche ich euch vorstellen möchte, hat den Kreislauf bereits integriert.

All jenen, die keine Berührungsängste mit der Technik, dafür aber ein eigenes Handy haben, möchte ich das Vokabellernen mit MemoriOn empfehlen. Gründe, die dafür sprechen sind:

  • Es gibt einen bestehenden Grundwortschatz in fast 20 Sprachen
  • Es können eigene Listen, z. B. aus Quizlet importiert werden
  • Gelernt wird auf unterschiedliche Weise übers Hören, Sprechen, Schreiben, Verbindungen Schaffen …
  • Es können Verbindungen zwischen z. B. Adjektiven und Nomen hergestellt werden
  • MemoriOn ist kostenlos und, da auf dem Handy installiert stets verfügbar.
  • Es werden nicht nur die Vokabeln, deren Rechtschreibung sondern auch das Hörverständnis trainiert.

Viele der oben genannten Funktionen stehen im „Fortgeschrittenen“ Modus zur Verfügung. Der ist natürlich ebenfalls kostenlos und genau so fortgeschritten, wie die Vokabellisten, die ihr herunter ladet. 🙂

Wers ausprobieren möchte: Hier ist der Link zu MemoriOn im Google Play Store.

Wer sich nur auf Probleme konzentriert, findet nie eine Lösung

Vortrag in Altach

Langsam gehts wieder los

Zum richtigen Ferienfeeling gehört für viele Kinder das spätere Zubettgehen und ein langes, gemütliches Ausschlafen am Morgen. Auch Eltern können in den Ferien die Abende stressfrei gestalten. Kein schnelles Nachschauen, ob alle Zettel unterschrieben, das Hausaufgabenheft eingepackt ist, ist nötig. In der letzten Ferienwoche wird es aber Zeit, die Weichen für einen guten Start ins neue Schuljahr zu stellen. Dazu gehört auch, dass die Bettgeh- und Aufstehzeit wieder nach vorne gelegt werden.
Schlafexperten geben das Schlafbedürfnis von Kindern und Jugendlichen wie folgt an:
10 – 13 Jahre 10 Stunden
14 – 17 Jahre 9 Stunden
Klar, manch ein Kind braucht mehr, ein anderes kommt auch einmal mit weniger Schlaf aus. Gesund und für die Leistungsfähigkeit wichtig ist aber, dass das Kind im großen und ganzen auf die oben angeführten Schlafstunden (im Bett mit dem Handy zu spielen zählt übrigens nicht zum Schlafen 😉 ) kommt.

Wie so oft, helfen auch hier Routinen:
Das Kind erhält eine Vorankündigung, dass in 10 Minuten fertig ist mit dem Spielen. Wir mögen es ja schließlich auch nicht, wenn wir ohne Vorwarnung alles liegen und stehen lassen müssen.
Dann gehts ins Bad und ins Bett. Wenn das alles ohne Verzögerung vonstatten geht, dann geht es sich im Bett noch aus, ein paar Minuten zu lesen, Musik zu hören oder mit Mama oder Papa ein bisschen zu ratschen.

Ich nehme mich nicht aus und weiß von vielen Eltern – oft liegt es an uns, dass wir nur noch schnell was fertig machen wollen und es wird immer später, bis wir die Kinder auffordern, ins Bett zu gehen. Welche Routine für uns Eltern da wohl hilfreich wäre?

Serverumzug

Liebe Klientinnen und Klienten,

durch den Serverumzug letzte Woche sind die Beiträge, die ich in der Zwischenzeit hoch geladen hatte, irgendwo in den Weiten des Internets verschwunden. Ihr habt euch vielleicht schon gewundert, dass ich euch nichts Neues auf eure Seiten geladen habe.

Morgen beginne nochmal damit, in ein paar Tagen sollten also jede und jeder neues Material auf der eigenen Seite finden.

Danke für eure Geduld und weiterhin schöne Ferien! 🙂

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